Hilfen für Eltern


   

finden Sie  auch bei dem Projekt des Kinderschutzbundes Landesverband Bayern


    
Die ersten Schritte im Internet sollten immer zusammen mit den Eltern gemacht werden. Daher hat das Internet-ABC auch eine Seite für die türkisch sprechenden Eltern erstellt. Sie können damit zusammen mit ihren Kindern eine Reise durch die einzelnen Themen unternehmen. Die Seite "Klick-safe" kann auch in englischer, russischer und türkischer Sprache abgerufen werden.

Warum Kinder das Internet nutzen

Es gibt viele Gründe, warum Kinder und Jugendliche das Internet nutzen. In unserer Informationsgesellschaft gehören moderne Kommunikationsmittel inzwischen so selbstverständlich zum Alltag, wie dies vor Jahren nur für Rundfunk und Fernsehen vorstellbar war. Kinder nutzen das Internet im wesentlichen aus drei Gründen:

 o  zum Zeitvertreib

 o  zum Lernen

 o  zur Kommunikation.

Bitte verbieten Sie Ihrem Kind nicht den Zugang zum Internet. Achten Sie aber auch darauf, wie Ihr Kind die Zeit am PC und im Internet nutzt. Treffen Sie Absprachen über Zeit und Umfang der Internetnutzung. Vereinbaren Sie verbindliche Regeln. Nutzen Sie den PC und das Netz nicht zur Kinderbetreuung.

Achten Sie bitte auch die Privatsphäre Ihres Kindes. Öffnen Sie nicht seine E-Mails. (siehe dazu auch die"Tipps"). Lesen Sie bitte aber auch nicht die eingegangenen Nachrichten.
    

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend erweitert sein Angebot für
einen sicheren Einstieg von Kindern und Jugendlichen ins Internet. Ab sofort können Eltern -
gemeinsam mit ihren Kindern - eine eigene Startseite erstellen, mit kindgerechten
Nachrichten, Onlinespielen, Surf-Tipps Kinder-Mail und Kinder-Chat. Darüber hinaus bietet www.surfen-ohne-risiko.net  Informationen darüber, wie sich Kinder ohne Risiko im Internet
bewegen können.


Weitere wichtige Informationen zum Thema Kinder und Internet finden Sie unter www.kinderschutz-zentren.org.

Arthur Kröhnert, Dipl.Päd.,Leiter der Kinderschutzzentren


Das können Eltern tun - Sicherheit im Netz

Der Umgang mit Chancen und Gefahren im Internet muss von Kindern, Eltern und Pädagogen gelernt werden. Kleine Kinder sollten im Internet zunächst immer begleitet werden. Die Begleitung durch Erwachsene oder große Geschwister ist der beste Schutz. Ältere Kinder und Jugendliche brauchen dagegen Bewegungsspielräume, um einen kompetenten und eigenverantwortlichen Umgang mit dem neuen Medium zu lernen. Eine umfassende Aufsicht und Kontrolle mit dem Ziel, gefährdende und verbotene Inhalte komplett vom Bildschirm zu verbannen, wäre bei dieser Altersgruppe kontraproduktiv.

 Aufgabe von Eltern und Pädagogen ist es, die Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen so zu begleiten, dass ihre persönlichen Fähigkeiten gestärkt werden. Dabei sollen Neugier und Offenheit, aber auch die kritische Auseinandersetzung, die Reflexion und Beurteilung dargestellter Inhalte eine Rolle spielen. ...


Welche Sofortmaßnahmen können Eltern ergreifen?

Man sollte als Startadresse im Browser entweder eine geeignete Kinderseite ( z.B. www.kindernetz.de), eine Suchmaschine für Kinder (z.B. www.blinde-kuh.de) oder eine selbst erstellte Liste mit den Lieblingsseiten

TIPP: Sicherheitshalber sollten Sie für Ihr Kind zwei E-Mail-Adressen einrichten: eine öffentliche, die z.B. bei Gewinnspielen genutzt wird und die von Eltern kontrolliert wird. Diese können nach Durchsicht die Post an die Kinder weitergeben. Das hat nichts mit Verletzung der Privatsphäre zu tun, sondern mit dem Schutz des Kindes. Für die ganz guten Freunde ist eine zweite private E-Mail-Adresse da, die nur an wichtige E-Mail-Kontakte weitergegeben wird und für die dann auch das Postgeheimnis gelten kann.

seines Kindes einrichten. Die gewünschte Startseite wird im Internet-Explorer im Menü "Extra" unter "Internetoptionen" eingetragen. 
Wenn man bei kleinen Kindern die Auswahl auf eine Handvoll  ausgewählter Websites begrenzen will, kann man dazu im Internet-Explorer eine Liste der "gebilligten Sites" per Hand eintragen. Dazu müssen Sie im Menü "Extra" unter "Internetoptionen/Inhalt" zunächst den "Inhaltsratgeber" aktivieren und in der Registerkarte "Gebilligte Sites" alle Adressen eingeben, die Ihr Kind besuchen darf.

Ist der Einsatz von Filter-Software sinnvoll?

"Der vielfach geäußerte Wunsch von Eltern und Pädagogen, den Internet-Zugang mit technischen Mitteln so absichern zu können, dass Kinder und Jugendliche auch unbeaufsichtigt im Netz surfen können, ist mit einer Fülle von Filter-Software beantwortet worden. Alle Hersteller von Filter-Software versprechen ein hohes Maß an Schutz.

TIPP: Inzwischen bieten viele gute Kinderseiten eine kostenlose E-Mail
-Adresse an. Am besten wählen Sie ein Angebot, bei dem Eltern schriftlich ihr Einverständnis erklären müssen. Bei solch einer freien E-Mail-Adresse gibt das Kind einen Fantasie-Nick-Namen an - z.B. superman - und erhält dann als Adresse supermann@kidstation.de. So bleibt das Kind völlig anonym.

In den vorliegenden Untersuchungen konnten die getesteten Filterprogramme aber nicht restlos überzeugen (www.jugendschutz.net)."

Friedemann Schindler, Leiter von jugendschutz.net in: "Ein Netz für Kinder", Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Düsseldorf, o.J.

ist die Zentralstelle der Länder für Jugendschutz in Mediendiensten. Es durchsucht aktiv das Internet  nach jugendbeeinträchtigenden und -schädigenden Inhalten. Informationen an die Anbieter zwecks Änderung der Inhalte, Information an das jeweilige Land bzw. Weiterleitung an die Strafverfolgungsbehörde.  
Beschwerdeformular  der FSK


Für viele andere Fragen, aber auch gerade für Probleme mit der Nutzung des Internets steht die Hilfeseite des Bayerischen Landesjugendamtes zur Verfügung:
Weitere Informationen finden Sie im Internet-abc ( da gibt's auch Spiele für Eltern und Kinder ) oder auch beim Seepferdchen - mit Sicherheitshinweisen, Glossar u.v.a. Tips, sowie bei    

Als pdf-download gibt's auch einen Internet-Guide für Eltern
 bei der "Freiwilligen Selbstkontrolle"

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Augsburger Eltern - Hotline
Bei allen anderen Erziehungsproblemen oder -fragen können Sie sich - sofern Sie im Großraum Augsburg wohnhaft sind - an die ElternHotline des Augsburger Kinderschutzbundes wenden.

Montag bis Freitag
9.00 Uhr bis 11.00 Uhr

Telefon 0821/45 54 06 -21 oder -22


Hilfen für Eltern zum Fernsehkonsum der Kinder

FLIMMO bietet Informationen zu Fernsehsendungen, die Kinder interessieren.

Auf den Seiten von FLIMMO Online finden Sie neben Sendungsbesprechungen auch medienpädagogisches Know-how, Ratschläge und Tipps zur Fernseherziehung sowie Interessantes rund ums Thema Fernsehen.

Ziel des FLIMMO ist es, Eltern und Erziehenden die Sichtweisen der Kinder auf Fernsehangebote nahe zu bringen und ihnen Mut für eine Fernseherziehung zu machen, die die Kompetenz der Kinder fördert.

FLIMMO vermittelt zwischen den Wünschen der Kinder und den Sorgen, die Eltern in Bezug auf das Fernsehen haben. Dazu betrachtet FLIMMO das Fernsehen aus Kindersicht und erklärt,
               o welche Wünsche Kinder zwischen 3 und 13 Jahren an das Fernsehen herantragen,
               o welche Fähigkeiten sie haben, das Geschehene zu verarbeiten,
               o welche Fernsehangebote für sie heikel oder gar problematisch sein können.
                                     
 
weitere Infos zu Zielen und Aufgaben:


Kommentierte Linksammlung zum Thema "Gewalt in Medien", Empfehlungen für Computerspiele und Lernsoftware, geordnet nach verschiedenen Altersgruppen.